Dr. med. Susann Blaske ist Spezialistin in den Bereichen ganzheitliche Gesundheit, Nährstofftherapie, Ernährungsmedizin sowie funktionelle und systemische Medizin. Ihre medizinische Bildung wurde durch eine Zusatzausbildung zur Schmerzspezialistin nach Liebscher und Bracht®, Schwingungstherapeutin nach Thomas Künne® und viele weitere Fortbildungen ergänzt. Sie legt großen Wert darauf, medizinische Sachverhalte verständlich zu kommunizieren, um eine vertrauensvolle Basis mit ihren Gesprächspartnern zu schaffen.

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, ist Migräne KEINE neurologische Erkrankung, sondern eine Krankheit, deren Ursachen unter anderem im Stoffwechsel liegt. Lediglich ein Großteil der Symptomatik zeigt sich neurologisch, wird aber ursächlich an anderen Orten im Körper ausgelöst.

Neben der Hauptursache eines Defektes im Stoffwechsel, können noch weitere Parameter die Gesamtsituation verschlechtern. Dies sind jedoch lediglich Nebenursachen, wie zum Beispiel Dysregulation des autonomen Nervensystem, Dysregulation im Verdauungssystem oder genetische Veranlagungen. Der alleinige Fokus auf den Nebenursachen bringt jedoch keine dauerhafte Linderung. Am Ende benötigt es eine Regulierung aller Komponenten, für dauerhafte Veränderungen.

Intensive Kopfschmerzen, Übelkeit, teilweise Erbrechen, Appetitlosigkeit, kalte Hände oder Füße, Lichtempfindlichkeit sowie Lärm- oder Geruchsempfindlichkeit, Dysregulation Blutdruck, Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich oder Auren.

Nicht jede Migräne geht mit den klassischen halbseitigen Kopfschmerzen einher. Es gibt viele Kopfschmerzformen und Ausprägungen, hinter denen sich ebenfalls eine Migräne verbirgt. Diese werden oft nicht als solche erkannt.

Es gibt viele Trigger, wie Alkohol, Wetterwechsel, intensive Gerüche, Hormonschwankungen, Lebensmittel und vieles mehr. Eine Vermeidung von Triggern repariert jedoch weder die Ursache, noch wird die Grundsituation im Körper verbessert. Die Vermeidungstaktik schränkt lediglich im alltäglichen und sozialen Leben ein.

Bei der Migräne, befindet sich der Körper durch einen Defekt im Stoffwechsel, in einer sehr instabilen Situation. Jeder Trigger bringt das instabile System kurzzeitig zum Zusammenbruch. Als Alarmzeichen für den dahinter liegenden Effekt zeigt der Körper eine entsprechende Migräne-Symptomatik.

Die Lösung gegen Migräne ist die Reparatur des Stoffwechseldefektes. Dies ist auch bei genetischen Veranlagungen möglich. Hier sollte zuerst fachlich ermittelt werden, in welchen Stoffwechselwegen die Defekte genau liegen. Unter entsprechender Betreuung ist eine Reparatur in wenigen Wochen möglich.

Auch Nebenursachen, die den Defekt bestärken, sollten parallel beseitigt werden.

Wird die Migräne in ihrem Grundproblem behandelt, können sich auch Organsysteme erholen, die als Folge der Migräne geschädigt wurden. Somit kann es zu mehr Energie und weniger Müdigkeit führen, Verbesserung der Verdauung, Gewichtsregulation, besseres Hautbild, fülligere Haare, stabilere Knochen oder Bindegewebe.

Migräne steht mit einer Vielzahl von anderen Erkrankungen im Zusammenhang, die ähnliche Grundursachen zeigen. Hierzu gehören Fibromyalgie, Epilepsie, Endometriose oder Kinderlosigkeit / Aborte.

Beschwerden, die sich als Folge einer Migräne einstellen können, sind unter anderem HPU, Histaminintoleranz, hormonelle Störungen, chronische Schmerzen, Abnutzung von Knochen- und Gelenken, Haarausfall oder Gewichtszunahme.

Es kann genetische Veranlagungen im Stoffwechsel geben, die im Laufe des Lebens zur Ausprägung kommen und den Anschein einer erblichen Erkrankung machen. Geht man jedoch ursächlich die Defekte im Stoffwechsel an, so spielt die Familienbeteiligung keine Rolle.

Kinder von Menschen mit Migräne können vorsorglich geschützt werden, indem deren Stoffwechseltyp bestimmt wird und Ernährungs- und Verhaltensweisen daraufhin abgestimmt werden.

Die meisten üblichen Behandlungsmethoden legen eher den Fokus auf die Symptome, statt auf deren Ursachen. Dadurch kann die Grundproblematik sogar verschlechtert werden und sich die Symptome im Verlauf auf andere Organsysteme verlagern. Die Migräne schein oberflächlich besiegt, innerlich sucht sich der Körper jedoch andere Wege, die Folgen abzufedern.

Der erste Schritt ist eine umfangreiche Ursachenanalyse. Nur wenn alle Bausteine berücksichtigt sind, kann eine ganzheitliche Begleitung möglich werden.